
Menschen mit Neurodermitis, auch Kinder, leiden unter einem quälenden Juckreiz und schuppenden, trockenen Hautpartien. Das sogenannte atopische oder endogene Ekzem, wie man die Neurodermitis auch nennt, ist eine chronische Hauterkrankung, die bei bestehender Veranlagung, durch Umwelteinflüsse und Stress ausgelöst wird. Das Immunsystem reagiert auf völlig unschädliche Bestandteile, mit einer fehlgesteuerten Abwehr. D.h. es schüttet köpereigene Abwehrsubstanzen aus, die eine Entzündung und den typischen Juckreiz hervorrufen. Die Haut wird zudem trocken, rau und schuppig und verliert ihren natürlichen Schutzmantel, der sie vor Bakterien, Pilzen und schädlichen Umwelteinflüssen schützt.
Für ein funktionierendes Immunsystems ist der Darm von zentraler Bedeutung. Eine intakte Darmflora ist wichtig, damit Viren und Bakterien erfolgreich bekämpft werden können und die Überreaktion gedämpft wird. Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten, kann auch das Immunsystem nicht mehr optimal arbeiten. Eine erfolgreiche Therapie zum Aufbau der Darmflora ist die Symbioselenkung.
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