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Magnetfeldtherapie

“Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.”

Werner Heisenberg

 Magnetfelder sind Teil der Natur und beeinflussen die Funktion jedes Organismus, auch den menschlichen Körper. Bei der Magnetfeldtherapie werden magnetische Felder von wechselnder Größe und Intensität erzeugt. Durch die magnetischen Wechselfelder entsteht eine niedrige elektrische Spannung im Körper, die auf die Zellmembranen wirkt und so den Zellstoffwechsel anregt. Bei kranken, in ihrer Funktion gestörten Zellen ist die natürliche elektrische Spannung meist deutlich reduziert. Durch die Magnetfeldtherapie wird sie wieder erhöht und die Selbstheilung angeregt.

Geschichte der Magnetfeldtherapie:

Schon von alters her kamen Magneteisensteine und Magnetstäbe (Äskulapstab des Hermes) zur Anwendung; so bei den Ägyptern, Wikingern und Griechen. Franz Anton Mesmer (1734-1815) führte die Behandlung in die neuere Medizin ein. Nach ihm wurde die Therapie vorübergehend Mesmerismus genannt. Mit viel Überschwung wurde die Wirkung oft übertrieben und die Einsatzgebiete zu weit gefasst. Anfang der 70er des 20. Jahrhunderts entwickelte O. Gleichmann aus Garmisch-Partenkirchen ein modernes Magnetfeldtherapiegerät, das zunächst bei Knochenbrüchen eingesetzt wurde. Die Erfolge waren beachtlich.

Wirkung der Magnetfeldtherapie:

“Letztlich setzt die Magnetfeldtherapie an jeder Körperzelle an, indem dort das Zellgrenzmembranpotential signifikant erhöht werden kann. So kommt es zu einer Verbesserung der Zellatmung und damit des gesamten Zellstoffwechsels im Sinne Otto Warburgs und P.G. Seegers, welcher ohnehin bei den chronischen Erkrankungen deutlich gesenkt ist. Bei der gesunden Zelle beträgt die Spannung ca. 70mV, bei der Krebszelle 15-10 mV und weniger.” (A. Lambardt)

Weitere Hintergundinformationen erhalten Sie auf der Internetseite des Gesundheits- und Wellnessportals “Ratgeber Wellness” unter Magnetfeldtherapie

eMRS mit Biofeedback

In meiner Praxis setze ich das System eMRS der Firma Vita-life ein. Gegenüber anderen Geräten mit pulsierenden Magnetfeldern bietet es zusätzlich die Rückkopplung durch die Herzfrequenzvarianzanalyse (Biofeedback). Das heißt, das Gerät passt sich kontinuierlich über einen Pulssensor optimal und individuell dem  vegetativen Spannungszustand des Patienten an. Gleichzeitig berücksichtigt es durch Zeitabgleich bei der Behandlung die Phasen der chinesischen Organuhr.

Das klassische Einsatzgebiet der Magnetfeldtherapie sind Knochenbrüche, bei denen die Heilung beschleunigt wird. Aber auch Arthrosen und Arthritiden, Allergien, Muskelschmerzen, Hautkrankheiten, Kopfschmerzen und Migräne, Unruhe, Müdigkeit, Schlafstörungen zeigen eine enorme Besserung unter der Magnetfeldtherapie.

Mehreren Studien zufolge kann die Magnetfeldtherapie auch den Verlauf der Osteoporose nicht nur verlangsamen, sondern in vielen Fällen die Knochendichte sogar wieder aufbauen. Viele meiner Patienten berichten, dass die Durchblutung verbessert wurde, alte Ablagerungen aufgelöst und ein angegriffenes vegetatives Nervensystem wieder ausgeglichen wurde.

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